1. Herren | TSG Presseteam | 30.04.26
Die TSG A-H Bielefeld und Dominik Ebner sowie Arjan Versteijnen gehen nach der abgelaufenen Saison getrennte Wege. Beide stießen in dieser Saison zur Mannschaft, Dominik im Sommer vor der Saison und Arjan nach überstandener Verletzung im Dezember. Trotz ihrer vergleichsweise kurzen Zeit in Bielefeld haben sie auf der Platte stets alles für die TSG gegeben und ihren Beitrag zum Erfolg des Teams geleistet.

TSG Geschäftsführer Christian Sprdlik zum Abgang von Dominik Ebner: „Wir danken Dominik ausdrücklich für seinen Einsatz bei der TSG A-H Bielefeld. Auch wenn seine Zeit bei uns sowohl für ihn persönlich als auch für den Verein nicht wie erhofft verlaufen ist, hat er sich jederzeit voll eingebracht. Leider wurde er immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen, sodass er nur auf wenige Einsätze kam. Vor diesem Hintergrund haben wir die Situation bewertet und uns schließlich dazu entschieden, den gemeinsamen Weg nicht fortzusetzen. Für seine sportliche und persönliche Zukunft wünschen wir ihm alles Gute.”

Der 1,91m große Linkshänder begann das Handballspielen bei den Minis der TG Lage. Dann durchlief er in Lemgo die Jugend und spielte von 2013 bis 2016 bei den Lemgo Youngsters sowie im erweiterten Kader der Bundesligamannschaft, in den er im Anschluss aufrückte. Er spielte drei Jahre in der Bundesliga beim TBV Lemgo, ehe er in die 2. Bundesliga zum TuS N-Lübbecke wechselte. Insgesamt hat er schon über 175 Spiele in der 1. & 2. Bundesliga absolviert und dabei über 400 Tore erzielt. Für die TSG A-H Bielefeld stand er aufgrund mehrerer Verletzungen in dieser Saison nur zehn Spiele auf der Platte und erzielte in diesen 40 Tore.

„Dominik Ebner hatte in dieser Saison leider großes Pech mit Verletzungen. Er ist vom TuS N-Lübbecke zu uns gekommen und hat in den Spielen, in denen er eingesetzt wurde, seine Leistung gebracht und der Mannschaft geholfen. Umso bedauerlicher ist es, dass er immer wieder durch die Verletzungen zurückgeworfen wurde und aktuell erneut damit zu kämpfen hat. Wir hoffen, dass er in den letzten Spielen vielleicht noch einmal zur Verfügung stehen kann. Für seinen weiteren Weg wünsche ich ihm sportlich wie privat alles Gute!”, so TSG-Trainer Arjan Haenen zu Dominik Ebner.

Dominik Ebner zu seinem Abscheid aus Bielefeld: „Meine Zeit bei der TSG A-H Bielefeld endet nach dieser Saison leider früher als geplant. Aufgrund meiner Verletzungen konnte ich in dieser Spielzeit nicht konstant das zeigen, was ich kann und was ich auch selbst von mir erwarte. Umso mehr hätte ich mir gewünscht, in der kommenden Saison die Chance zu bekommen, mein wahres Niveau unter Beweis zu stellen. Die Entscheidung des Vereins gilt es für mich dennoch zu akzeptieren. Vor allem werde ich die Mannschaft vermissen, mit der es auf und neben dem Spielfeld immer viel Spaß gemacht hat. Ich hoffe, in den verbleibenden Spielen noch einmal gemeinsam mit den Jungs auf der Platte zu stehen. Für die Zukunft wünsche ich der Mannschaft sowie dem gesamten Verein nur das Beste.”

Neben Dominik Ebner wird auch Arjan Versteijnen die TSG A-H Bielefeld nach dem Ende dieser Saison verlassen.

TSG Geschäftsführer Christian Sprdlik über die Zeit mit Arjan Versteijnen: „Arjan ist zur Halbserie zu uns gestoßen, nachdem sich Mustafa Wendland verletzt hatte. Wir sind ihm sehr dankbar dafür, dass er eingesprungen ist und mit seiner Qualität seinen Beitrag zum Erfolg dieser Saison geleistet hat. Er konnte bei uns nach seiner schweren Verletzung wieder wertvolle Spielpraxis sammeln und hat über diesen Weg auch zurück zur Nationalmannschaft gefunden. Mit Blick auf die Zukunft haben wir uns jedoch entschieden, auf dieser Position mit Leon Goldbecker und Mustafa Wendland zu planen. Wir wünschen Arjan für seinen weiteren Weg nur das Beste. Er hat seine Qualität unter Beweis gestellt und wird seinen Weg gehen.”

Seine Handballkarriere begann Arjan im Kindesalter bei den White Demons in den Niederlanden. Über die Jugendstation bei Tachos Handball in Waalwijk fand er früh den Weg in den leistungsorientierten Handball. Dort schaffte er 2016 den Sprung in das Seniorenteam und entwickelte sich zu einem der talentiertesten jungen Torhüter seines Landes. Nach drei Jahren bei Tachos wechselte Versteijnen 2019 zum niederländischen Top-Club Bevo HC, bevor ihn sein Weg 2020 ins Ausland zum HC Achilles Bocholt in Belgien führte. Dort sammelte er wertvolle internationale Erfahrung in Liga- und Pokalwettbewerben, ehe er im März 2022 zu Bevo HC zurückkehrte, wo er bis Sommer 2024 als Stammtorhüter eine zentrale Rolle einnahm. Seit der Saison 2024/25 stand Arjan Versteijnen dann beim EHV Aue in der 3. Liga in Deutschland zwischen den Pfosten, bis er sich im Oktober 2024 einen Kreuzbandriss zuzog.Die Reha nach seiner Verletzung absolvierte er in Lemgo und er trainierte schon vor seiner Verpflichtung bei der TSG mit. Dadurch konnte er nach seiner Genesung voll durchstarten und stand für die restlichen 19 Spiele der Saison im Kader und hielt der Mannschaft immer wieder in wichtigen Momenten den Rücken frei.

„Arjan ist zur Rückrunde zu uns gestoßen und hat sich von Beginn an sehr gut in die Mannschaft eingefügt. Er hat in seinen Einsätzen überzeugende Leistungen gezeigt und zuverlässig seinen Teil zum Team beigetragen. Für seinen weiteren Weg wünschen wir ihm alles Gute, viel Erfolg und die passende Herausforderung, um sich sportlich weiterzuentwickeln.”, sagt TSG Trainer Arjan Haenen.

Arjan Versteijnen über seine Zeit bei der TSG: „Ich möchte mich von Herzen bei der TSG A-H Bielefeld für die gemeinsame Zeit bedanken. Die vergangene Saison hat mir sportlich wie persönlich sehr viel gegeben, und ich habe mich vom ersten Tag an im Team, im Verein und bei den Fans unglaublich wohlgefühlt. Natürlich hätte ich mir gut vorstellen können, den Weg hier weiterzugehen. Umso mehr ist es schade, dass wir keine gemeinsame Lösung für die Zukunft finden konnten. Dennoch blicke ich mit viel Dankbarkeit auf diese Zeit zurück. Ich nehme viele besondere Momente, wertvolle Erfahrungen und tolle Begegnungen mit und bin froh, Teil dieser Mannschaft gewesen zu sein. Für die kommende Saison wünsche ich dem Verein, der Mannschaft und allen drumherum nur das Beste und maximalen Erfolg. Ich werde die Entwicklung der TSG auf jeden Fall weiterverfolgen.”

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