1. Herren | TSG Presseteam | 23.11.25
Am Samstagabend trat die TSG A-H Bielefeld in der Geestlandhalle beim VfL Fredenbeck an. Trotz großer Ambitionen mussten sich die Bielefelder am Ende knapp geschlagen geben: Das Spiel endete mit 31:28 für Fredenbeck. Nach dieser Niederlage belegt die TSG den 4. Tabellenplatz mit 16:10 Punkten.

Trainer Niels Pfannenschmidt musste für die Partie auf fünf Leistungsträger verzichten: Malik St. Claire, Arvid Dragunski, Dominik Ebner, Jonas Leppich und Mustafa Wendland standen allesamt verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Der Rest des Kaders war fit und einsatzbereit.

Während die Partie noch ausgeglichen begann, setzte sich Fredenbeck nach 15 Spielminuten langsam ab. Die Bielefelder hatten Probleme, ins Angriffsspiel zu finden und konnten vor allem in der Abwehr nicht die nötige Aggressivität in die Zweikämpfe bringen. Trotz verschiedener Umstellungen, unter anderem mit 6– 0-Deckung, 3– 2– 1 oder 5– 1-Formation sowie 4– 2-Varianten, schaffte es die TSG nicht, nachhaltig Druck aufzubauen oder stabile Phasen zu erzwingen.
Mehrfach kamen die Bielefelder zwar auf zwei Tore heran und hatten die Chance den Anschlusstreffer zu machen, konnten diese aber nie nutzen. Passend zum gesamten Spielverlauf, stand sich die TSG mit technischen Fehlern oder Schrittfehlern selbst im Weg, woraufhin Fredenbeck wieder davon zog. Im weiteren Verlauf erhöhte der Gastgeber den Druck, und die TSG blieb eine echte Konstanz schuldig. Insbesondere offensiv hatte Bielefeld Probleme: Viele freie Würfe wurden nicht verwertet, und es fehlte an Konsequenz beim Abschluss. Der fehlende Zug zum Tor begleitete die Mannschaft über mehrere Phasen hinweg und zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel.

Mit einem Endstand von 31:28 musste sich die TSG A-H Bielefeld im Auswärtsspiel geschlagen geben – eine bittere Niederlage nach zuletzt starken Auftritten mit 6:0 Punkten. Der Sieg für Fredenbeck war verdient, resümierte Trainer Pfannenschmidt, da seine Mannschaft insbesondere defensiv zu passiv und offensiv zu ungenau agierte. Trotz des Rückschlags bleibt die TSG auf Rang 4 in der Tabelle stehen.

In der kommenden Woche steht für die Mannschaft von Trainer Niels Pfannenschmidt ein spielfreies Wochenende an, ehe es am 6.12. zum nächsten Auswärtsspiel nach Wilhelmshaven geht. Anwurf in der Nordfrost-Arena ist um 18:00 Uhr.

Trainerstimme:

Niels Pfannenschmidt (TSG A-H Bielefeld): „Wir sind natürlich maximal enttäuscht – ich, aber auch die gesamte Mannschaft. Gerade nach den zuletzt guten Leistungen mit 6:0 Punkten ist diese Niederlage extrem ärgerlich. Man muss ganz klar sagen: Der Sieg für Fredenbeck war am Ende verdient. Wir hatten von Beginn an große Probleme, in der Abwehr Zugriff zu bekommen und die nötige Aggressivität in den Zweikämpfen zu zeigen. Das ist etwas, das wir uns vorwerfen müssen, denn genau diese Intensität hat uns in den vergangenen Partien stark gemacht. Leider zog sich dieser Mangel wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel. Wir haben defensiv viel ausprobiert – 6:0, 3:2:1, 5:1, sogar eine 4:2-Variante – aber so richtig Stabilität haben wir nie gefunden. Offensiv hatten wir zwar ein, zwei Momente, in denen wir auf zwei Tore herankamen und die Chance hatten, auf ein Tor zu verkürzen. Doch sinnbildlich für den Spielverlauf war dann ein technischer Fehler oder ein Schrittfehler, der uns wieder zurückgeworfen hat. Insgesamt war das einfach keine gute Vorstellung von uns. Besonders kritisch sehe ich, dass wir nun zum dritten Mal hintereinander eine unzureichende Wurf- beziehungsweise Abschlussquote haben. Wir lassen zu viele freie Bälle liegen – und da kann man nicht mehr von Pech sprechen. Das ist ein klarer Punkt, an dem wir arbeiten müssen. Ohne Konsequenz im Abschluss gewinnt man in dieser Liga keine Spiele.”

VfL Fredenbeck - TSG A-H Bielefeld: 31:28 (16:14)

VfL Fredenbeck:
Justin Rundt, Arsenij Kotenko, Niklas Itzen - Chris Ole Brandt, Jelmer de Vries (3), Timo Backofen, Pelle Fick (6), Lauro Strothmann (1), Tarek Wafdi, Jakob Ritscher (5), Jan Möller (8), Marten Franke, Daniel Polak (1), Nils Schröder (7), Laurenz Reiners

TSG A-H Bielefeld:
Arjan Versteijnen, Leon Goldbecker - Simon Strakeljahn (2), Fynn Unger (1), Jens Bechtloff (3), Manuel Hörr (2), Thore Oetjen (7), Jacob Broyer (1), Nils Strathmeier, Ralfs Geislers (8), Jan Pretzewofsky (4), Dominik Waldhof

Siebenmeter: Fredenbeck: Möller (5/6) ; Bielefeld: Hörr(1/1)

Zeitstrafen: Fredenbeck: Schröder, Strothmann, Reiners, Möller ; Bielefeld: Strakeljahn

Rote Karten: keine

Schiedsrichter: Nils Knackstedt, Jonas Brühl

Zuschauer: 800

Spielfilm:
1. Hz.: 0:1, 1:1, 1:2, 2:2, 3:2, 3:3, 4:3, 4:4, 5:4, 6:4, 6:5, 7:5, 7:6, 8:6, 8:7, 9:7, 9:8, 10:8, 10:9, 11:9, 11:10, 12:10, 13:10, 13:11, 14:11, 15:11, 15:12, 16:12, 16:13, 16:14
2. Hz.: 17:14, 17:15, 18:15, 19:15, 19:16, 20:16, 20:17, 21:17, 21:18, 21:19, 22:19, 22:20, 23:20, 24:20, 25:20, 25:21, 26:21, 26:22, 27:22, 27:23, 27:24, 28:24, 28:25, 29:25, 29:26, 29:27, 30:27, 31:27, 31:28

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