1. Herren | TSG Presseteam | 20.04.24
Am Freitagabend stand für die TSG A-H Bielefeld das nächste Lokalderby gegen LIT 1912 II in der Seidensticker Halle an. Über die gesamte Spielzeit führten sie das Spiel an und schlugen die OWL-Nachbarn deutlich und souverän mit 31:20. Nach dem dritten Spiel in Folge mit Punktgewinn erobert die TSG A-H Bielefeld den sechsten Tabellenplatz zurück und hat ein Punktekonto von 23:27.

TSG Trainer Niels Pfannenschmidt musste auf seinen Kreisläufer René Mihaljevic verzichten, der unter der Woche im Training umgeknickt war und deshalb nicht spielen konnte. Ersetzt wurde dieser durch Jannis Louis. Außerdem fiel der junge Jacob Broyer nach einem Sturz auf sein Handgelenk im Abschlusstraining aus, wodurch Jannik Ullmann in den Kader rückte. In das Spiel schickte Pfannenschmidt seine Mannschaft dann mit folgender Aufstellung: St. Claire und Strathmeier auf Außen, Pretzewofsky, Schöße und Heidemann im Rückraum, Engelhardt am Kreis und Doden im Tor. In der Deckung ersetzte der Abwehrchef und Kapitän Waldhof wie üblich den Offensivspezialisten auf Halb.

Die TSG A-H Bielefeld startete gut ins Spiel und hielt von Beginn an die Führung inne. Nach sieben gespielten Minuten erzielte Florian Schöße, bester Torschütze der TSG an diesem Abend, das 4:1. Durch einen gut aufgelegten Doden und seiner Zusammenarbeit mit einer starken Bielefelder Deckung konnten sich die Hausherren schon in der ersten Halbzeit immer weiter absetzten. Über die Zwischenstände von 9:5 (15.min), 12:8 (23.min) und 14:9 (27.min) ging es dann mit einer komfortablen und verdienten 16:10 Führung in die Halbzeit. Lediglich eine kurze Phase an Unkonzentriertheiten, die Trainer Pfannenschmidt mit einem Timeout in der 18. Minute beheben konnte, müssten sich die Bielefelder ankreiden lassen. Auch in die zweite Halbzeit startete die TSG gut und konnte die Führung durch eine gut ausgenutzte Zeitstrafe der Gäste bereits in Minute 35 auf 19:11 ausbauen. In der 40. Minute zeigte die Anzeigetafel der Seidensticker Halle nach einem Treffer vom treffsicheren Engelhardt eine 10-Tore-Führung an, auf die Julian Grumbach, LIT-Trainer, mit einer Auszeit reagierte. Da die Bielefelder einem Aufbäumen der Gäste aber kein Raum baten, schien das Spiel früh entschieden und die TSG spielte es sehr souverän zu Ende. Mit einer flexiblen Deckung, die phasenweise etwas offensiver, dann aber auch wieder defensiv sehr gut stand, gab die TSG ihrem Gegner nicht viele Möglichkeiten und LIT fand wenig Lösungen. Immer wieder war es der erfahrene Bagaric, der das Zepter mit Würfen aus dem Rückraum oder Kreisanspielen in die Hand nahm und am Ende mit 7 Toren bester Schütze der Gäste war. Bei der TSG kam in der zweiten Halbzeit für den guten Heidemann der Rückraum-Shooter Demerza über Halb, der auch noch vier schöne Treffer aus dem Rückraum erzielte und den ebenfalls eingewechselten Kreisläufer Jannis Louis in Szene setzen konnte. So nahm das Spiel über die Spielstände von 24:14 (44.min) und 28:16 (54.min) seinen Lauf. Am Ende steht es 31:20 und die Mannschaft jubelt verdient im Kreis: "Derbysieger, Derbysieger! Hey! Hey!".

Die TSG A-H Bielefeld gewinnt also hochverdient und sehr souverän das Derby gegen LIT 1912 II. Als bisher bester Aufsteiger aller Staffeln kann man auf die Leistung dieser Saison in Bielefeld sehr stolz sein und nun in den letzten Spielen den zurückeroberten sechsten Tabellenplatz verteidigen. Insgesamt war das Derby ein sehr gelungener Abend mit sehr super Stimmung und Unterstüzung aller Zuschauer.

Trainerstimme:

Niels Pfannenschmidt (TSG A-H Bielefeld): "Das tut unheimlich gut, so ein Spiel auch so hoch gewonnen zu haben. Das war entspannt und wir haben es sehr gut durchgezogen. Mit einer guten Deckung, mal defensiv und mal offensiv und mit einem guten Doden, haben wir das heute richtig gut gemacht. Dieser Sieg heute ist ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt! Da fällt mir auch ein Stein vom Herzen und jetzt haben wir auch bewiesen, dass wir ein Stück besser sind als die Mannschaften auf unserer Augenhöhe. Da Lemgo verloren hat, sind wir auch wieder Sechster und wollen das in den restlichen Spielen der Saison verteidigen. Jetzt haben wir das dritte Spiel in Folge nicht verloren und freuen uns wirklich sehr! Leider hat sich Nerdin am Oberschenkel verletzt und René und Jacob haben sich ja ebenfalls unter der Woche verletzt. Auch heute möchte ich mich aber nochmal für eure Unterstützung bedanken, die tut uns gut und hilft auch vor allem auf der Platte, vielen Dank!"

TSG A-H Bielefeld - LIT 1912 II: 31:20 (16:10)


TSG A-H Bielefeld:
Bastian Räber, Dennis Doden - Nerdin Vunic (1), Jannis Tom Heidemann (3), Simon Vormbrock, Alexander Engelhardt (4), Nils Strathmeier (3), Malik St. Claire (1), Jan Pretzewofsky (3), Jannis Louis (3), Dominik Waldhof, Alexej Demerza (4), Jannik Ullmann, Rene Plaß (1), Florian Schöße (8)

LIT 1912 II:
Jona-Fabien Koch, Jannis Finke, Joonas Klama - Robin Drees (3), Nico Kruse (2), Marko Bagaric (7), Lennart Schwier, Julian Borren (1), Niklas Knüttel (1), Jannik Gartmann (2), Christopher Braun, Jona Niemeyer, Patrik Blazicko, Marvin Meinking (2), Eimantas Grimuta (2)

Siebenmeter: Bielefeld: Schöße (2/2); LIT: Kruse (2/2)

Zeitstrafen: Bielefeld: Waldhof (2x); LIT: Braun, Drees, Schwier

Rote Karten: keine

Schiedsrichter: Paul Kijowsky, Lukas Strüder

Zuschauer: 650

Spielfilm:
1. Hz.:1:0, 1:1, 2:1, 3:1, 4:1, 4:2, 5:2, 5:3, 6:3, 6:4, 7:4, 8:4, 8:5, 9:5, 9:6, 10:6, 10:7, 11:7, 11:8, 12:8, 13:8, 13:9, 14:9, 14:10, 15:10, 16:10
2. Hz.: 17:10, 17:11, 18:11, 19:11, 19:12, 20:12, 21:12, 22:12, 22:13, 23:13, 23:14, 24:14, 25:14, 26:14, 26:15, 26:16, 27:16, 28:16, 28:17, 28:18, 29:18, 30:18, 30:19, 30:20, 31:20

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