1. Herren | TSG Presseteam | 02.11.23
Nach einer sehr starken und kämpferischen Leistung kann sich die TSG A-H Bielefeld nicht belohnen und muss sich gegen den Tabellenführer HC Eintracht Hildesheim geschlagen geben, der dadurch weiterhin ohne Punktverlust bleibt. Im Parallelspiel schlug der TuS Spenge die Zweitvertretung von LIT im OWL-Derby deutlich mit 26:37.

TSG-Trainer Niels Pfannenschmidt lies seine verletzungsgeplagte Mannschaft mit Bastian Räber im Tor, Nerdin Vunic, Jannis Heidemann und Jan Pretzewofsky im Rückraum, Malik St. Claire auf Außen und Alexander Engelhardt am Kreis starten. In der Abwehr versuchte er den HC mit einer überraschend offensiven Abwehr mit René Mihaljevic, anstatt dem verletzungsbedingt ausgefallenen Abwehrchef Dominik Waldhof, im Innenblock vor eine Herausforderung zu stellen. Und dieser Plan ging vorerst auf, denn während der HC Eintracht Hildesheim den Start etwas verschläft und sich in der Offensive schwer tut, ist die Start-7 von Pfannenschmidt hellwach. Sie können sich schnell auf 1:4 absetzten und zwingen dann HC-Trainer Daniel Deutsch nach nur 5 Minuten beim Spielstand von 2:5 zum ersten Timeout. Doch auch danach konnte die TSG ihre Führung um 2 Tore auf 2:7 ausbauen und es folgte eine kuriose Szene. Nachdem Lothar von Hermanni einen Siebenmeter per Lattentrefer vergab wurde das Spiel unterbrochen und es folgte eine 2-min Strafe für die TSG un der Strafstoß wurde wiederholt. Doch auch im zweiten Versuch scheiterte von Hermanni und sah auf Grund eines Kopftreffers die rote Karte. Auch im Anschluss war die Mannschaft des HC Eintrach Hildesheim nicht konzentriert genug und die Bielefelder konnten mit kämpferischem und diszipliniertem Abwehr- und Angriffspiel die Führung über Zwischenstände von 5:10 (13.), 9:12 (19.) und 14:16 (26.) mit dem Stand von 16:18 in die Halbzeit bringen. In die zweite Halbzeit startete dann aber der HC besser und konnte in der 37. Minute das erste Mal die Führung erzielen. Kurz darauf wurde ein schön ausgespielter Kempatreffer von Nerdin Vunic mit "Kreis ab" abgepfiffen und der TSG-Kreisläufer Alexander Engelhardt sah früh, durch seine dritte 2-min Strafe, die Rote Karte. Neben dem aufs Steißbein gefallenen Jan Pretzewofsky stand Trainer Pfannenschmidt also noch ein Spieler weniger zur Verfügung. Durch viele Paraden vom HC-Keeper und zu vielen schnellen, einfachen Toren setzte sich die Eintracht über Zwischenstände von 24:20 (43.) und 27:23 (48.) weiter ab. Doch dann gelang es der TSG nach ihrer Auszeit in der 48.Minute nochmal das Ruder umzureißen und durch überragende Paraden vom eingewechselten Keeper Dennis Doden und je zwei Toren von Strathmeier und Demerza ein 0:4 Lauf, der den zwischenzeitigen Ausgleich zum 27:27 (52.) einbrachte. Die Schlussminuten waren an Spannung kaum zu überbieten und bis zwei Minuten vor Schluss war der HC mit nur einem Tor vorne. Dann unterliefen den Bielefeldern leider kleine aber entscheidende technische Fehler, die von der Eintracht knallhart bestraft wurden.
Am Ende konnte sich die TSG A-H Bielefeld also für ihre große Leistung und einen großen Kampf mit einer dezidierten Mannschaft nicht belohnen und aus Hildesheim nach einem Endstand von 34:31 nichts zählbares mit nach Hause nehmen.



Trainerstimmen:

Niels Pfannenschmidt (TSG A-H Bielefeld): "Es ist wirklich sehr schade, dass wir nicht gewonnen, denn es war heute wirklich drin etwas mitzunehmen. Wir hatten Hildesheim fast am Abgrund und hätten nur noch den letzten Schub schaffen müssen, was uns aber leider nicht gelang. Dennoch war das heute eine überragende Leistung und ich bin sehr stolz auf die Jungs und das habe ich ihnen auch gesagt. Die Vorraussetzungen waren nicht einfach. Hinzu kamen dann noch die rote Karte von Engel, der dann auch noch ausfiel und dann Pretze, der aufs Steißbein fiel und zwischenzeitlich auch nicht spielen konnte. Wie wir es aber trotzdem gelöst haben war wirklich toll. Wir haben verschiedene Abwehrvarianten gespielt, mit der offensiven Deckung und der 6-0 und haben auch vorne immer neue Aufgaben gestellt. Insgesamt war es also wirklich eine tolle Leistung und wir können stolz sein!
Jetzt geht der Blick aber sofort nach vorne und wir müssen gucken wer Samstag spielen kann, was die größte Herausforderung wird. Morgen steht erstmal Regeneration an und Freitag bereiten wir uns dann auf Schalksmühle vor.
"

HC Eintracht Hildesheim - TSG A-H Bielefeld 34:31 (16:18)


HC Eintracht Hildesheim:
Jan Jochens, Leon Krka - Tobias Marselius Myrbakk, Florian Most, Petar Juric, Philipp Wäger (5), René Gruszka (4), Jakub Tonar (6 - 1/3), Hendrik Hanemann (1), Benas Butkus (1), Tjark Jonas (4), Lothar von Hermanni (1 - 0/1), Moritz Schade, Matteo Ehlers (11), Florian Billepp (1)

TSG A-H Bielefeld:
Bastian Räber, Dennis Doden - Nerdin Vunic (1), Jannis Heidemann (4), Jacob Broyer, Simon Vormbrock (1), Alexander Engelhardt (3), Nils Strathmeier (4), Malik St. Claire (3), Jan Pretzewofsky (8 - 4/4), Jannis Louis (1), Alexej Demerza (4), Max Langelahn, René Mihaljevic (2)

Siebenmeter: Hildesheim: Tonar (1/3), von Hermanni (0/1); Bielefeld: Pretzewofsky (4/4)

Zeitstrafen: Hildesheim: Juric; Bielefeld: Engelhardt (3x), Mihaljevic (2x)

Rote Karten: Hildesheim: von Hermanni (12.); Bielefeld: Engelhardt (37.)

Schiedsrichter: Daniel Adam, Simon Adam

Zuschauer: 1042

Spielfilm
: 1.Hz: 1:0, 1:1, 1:2, 1:3, 1:4, 2:4, 2:5, 2:6, 2:7, 3:7, 3:8, 4:8, 5:8, 5:9, 5:10, 6:10, 7:10, 8:10, 8:11, 9:11, 9:12, 10:12, 10:13, 11:13, 11:14, 12:14, 12:15, 13:15, 13:16, 14:16, 15:16, 16:16, 16:17, 16:18 2. Hz: 17:18, 17:19, 18:19, 19:19, 20:19, 21:19, 21:20, 22:20, 23:20, 24:20, 24:21, 25:21, 25:21, 25:22, 26:22, 26:23, 27:23, 27:24, 27:25, 27:26, 27:27, 28:27, 28:28, 29:28, 30:28, 30:29, 31:29, 32:29, 32:30, 32:31, 33:31, 34:31

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