17 | Alexa Brilka | 03.03.14
Was macht man, wenn man zu einem Auswärtsspiel mit dem Wissen fährt, dass man eben dieses ohnehin verlieren wird? Man konzentriert sich auf das „machbare“. Interessant ist dann doch nur noch „wie“ es ausgeht....

Am Sonntag war es mal wieder so weit, wir mussten bei der „Übermannschaft“ der Saison 2013/14, der HSG Blomberg-Lippe auflaufen. Obwohl wir personell stark dezimiert antreten mussten, hatten wir uns vorgenommen, uns mit unserer kleinen (an dieser Stelle schon einmal vielen Dank für die Unterstützung von Sassi aus der weiblichen C) Truppe so „teuer“ wie möglich und nicht „unter Wert“ zu verkaufen.

Das sollte uns auch zunächst gut gelingen. Die Deckung mit einer bestens aufgelegten Sarah bot den Lipperinnen oft Paroli und vorne konnten Maike und Wiebke aus einem guten Zusammenspiel der Mannschaft schöne Tore erzielen. So sah sich der Blomberger Trainer in der 15. Minute (10:5) zu einem Teamtimeout „gezwungen“. Die erfolgsverwöhnten Gegnerinnen führten nicht in der gewohnten bzw. erwarteten Weise und erhielten eine entsprechende Ansprache. Leider sollte diese fruchten. Die HSG spielte ab diesem Zeitpunkt deutlich konsequenter und konnte sich trotz ambitionierter Gegenwehr unserer Mädels auf einen 18:7 Halbzeitstand absetzen.

Diese „Konsequenz“ bekamen unsere Mannschaft in der 2. Spielhälfte weiter zu spüren. Bis zum 26:10 (37.) konnte die TSG noch ganz gut dagegen halten, dann aber machte sich unsere geringe Personaldecke bemerkbar. Während Blomberg von einer vollen Ersatzbank ohne Verluste schöpfen konnte, mussten wir mangels personeller Alternativen dem anstrengenden Spiel gegen die körperlich deutlich überlegenen HSG-lerinnen Tribut zollen. So fiel das „wie“ zum Ende leider zu deutlich aus. 42:15 lautete das Endergebnis....

Trotzdem: An dieser Stelle noch einmal ein großes Lob an die ganze Mannschaft, die sich trotz der ungünstigen Umstände nicht „ergeben“, sondern alles „machbare“ versucht hat. Insbesondere aber diesmal an Janna und Jana, die auffallend stark gekämpft haben und dafür mächtig, seien es Kniffe, Schubser oder blutende Lippen „einstecken“ mussten und trotzdem nie aufgegeben haben.

Es spielten: Sarah Repohl (Tor), Maike Schaper (7/2), Wiebke Hesse (3), Janna Bastert (1), Jana Meier (1), Linda Fernandez (1), Lara Geisendörfer (1), Saskia Wall (1), Laura Siebert, Inga Künsting

Trainingszeiten

Ansprechpartner