Kommentar
Geduldig und professionell weiter arbeiten. Man muss fairerweise sagen, dass Christian Sprdlik nach Dienstantritt bei der TSG nie einen sofortigen Aufstieg gefordert hat. Niemand hat das.

Aber die Mannschaft hat mit dem ersten Auftritt gegen Gladbeck und den 18 Wochen als Primus nachhaltig diese Begehrlichkeiten geweckt. Ein Team, das in der ersten Sieben komplett neu zusammengestellt wurde. Starke Einzelspieler allemal, aber auch schon ein Kollektiv?

Der Verlust der Tabellenführung lässt noch keine Prognose über den Ausgang der Saison zu. Die wackligen Auftritte gegen LiT, Loxten, den TuS 97 oder Soest waren aber Warnschüsse, die Schlappe gegen Mennighüffen ein Wirkungstreffer. Kontrahent Spenge wirkt sattelfester.

Jetzt, wo der Spitzenplatz futsch ist, muss sich zeigen, ob die vor der Saison geforderte Geduld wirklich überall vorhanden ist. Vielleicht liegt den Bielefeldern die Rolle als Jäger ja auch mehr und sie stürmen erneut los. Jetzt hilft nur, professionell weiter zu arbeiten.

TSG A-H BIELEFELD

Kroll (2)/Hendrich (1); Hinz (86/27), Krause (55/3), Kastening (45/1), Strathmeier (43), Prüßner (42), Sewing (42), Kröger (39), Schuwerack (26), Zwaka (8), Fröbel (7/1), Kirsch (6), Ortmann (2), Rydergård (2), Wortmann.

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