1. Herren | Westfalen-Blatt (Arndt Wienböker) | 23.12.17
Der Sport ist schon immer eine ganz wichtige Konstante im Leben von Fritz Kölling gewesen. Heiligabend feiert der ehemalige Leiter des Sportamtes Bielefeld seinen 75. Geburtstag. »Fritz Kölling ist ein absolutes Vorbild des Sports. Er redet nicht drüber, er macht es einfach. Darum ist er auch mit 75 noch so fit. Davor kann man nur den Hut ziehen«, sagt Karl-Wilhelm Schulze. Der Geschäftsführer des Stadtsportbundes Bielefeld (SSB) muss es wissen, schließlich ist er ein langjähriger Weggefährte Köllings.

Der Jubilar ist seit 2008 als Schatzmeister im SSB-Präsidium tätig. Weitere Funktionärstätigkeiten übte Fritz Kölling im TSV Altenhagen aus, wo er als 2. Vorsitzender und Leiter der Handball-Abteilung das Vereinsleben mitprägte. Bis heute ist er zudem im erweiterten Vorstand der TSG Altenhagen-Heepen als Schriftwart tätig. Für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement ist er mehrfach ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem Sportehrenbrief der Stadt Bielefeld. »Fritz Kölling lebt für den Sport«, erklärt Karl-Wilhelm Schulze.

Seine große Leidenschaft war eigentlich die schnellste Mannschaftssportart der Welt: Eishockey. Er landete aber beim Handball. Als Jugendlicher wurde Fritz Kölling zweimal Westfalenmeister. Weitere Westfalenmeistertitel folgten mit dem TSV 03 auf dem Großfeld. Höhepunkt war der Gewinn der Westdeutschen Meisterschaft 1973. Den Glückwünschen zu seinem 75. Geburtstag an Heiligabend schließt sich die WB-Sportredaktion gerne an!